Ohrenrausch

Let´s get loud: Music & More

Kerniger Abend: Parkway Drive und mehr November 30, 2012

Filed under: Lebendig & Tretend — ohrenrausch @ 3:06 pm
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Ach, so ein ganzes Konzert mit Krachtüten ohne Ende mitten im an sich beschaulichen Wiesbaden. Zum Auftakt Structures aus Kanada. Rhythmus- und Tempuswechsel jagen einander übers Parkett, wohltuend aus der üblichen Metallkern-Masse herausragend. Nennt sich progressive und live viel ungeschliffener als auf Scheibe, und das ist gut so. Völlig sinnlos: der Aufforderung des Sängers zum Klatschen zu folgen. Denn kaum hat man die Hände oben, bäumen sich die niedlichen 3/4-Takte zu 4/4, 5/4 oder was auch immer auf. Drum lieber wippen.

Geradezu mainstreamig nehmen sich dagegen A World Alive aus. Mir etwas zu harmlos, sehr putzig anzuschauen, wenn man Shirts mit bis zur Taille aufgeschnittenen Ärmeln mag, eben sehr posernd; ist eher etwas für MC-Teenies. Dann mein Sahnehäubchen des Abends: Emmure aus Connecticut. Wunderschöner, sehr dynamischer Krach für Füße, Herz und Ohren. Druckvoll, wie die Metal-Musik-Kritiker gerne schreiben. Ein Tob-Level, das die australischen Headliner Parkway Drive nicht ganz erreichten. Dennoch natürlich sehr gut. Aber am besten lassen wir Sound sprechen oder vielmehr kreischen …

Zum Vergleich:

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Schöner Lärm, fades Video Oktober 14, 2011

Filed under: Sound-Service — ohrenrausch @ 5:28 pm
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Pre-November, Post-September, whatever: Da muss ein wenig entzückender, deutscher Metal-Core her! Der Originalitätsfaktor des Videos ist allerdings in Bodennähe.

 

Look back ohne anger Juni 13, 2011

Ach, schon wieder ausge-RIPt: Rock im Park ist 1 Woche her. Mit einer mixed bag an Bands und Emotions. Einsteigen mit Caliban, deutscher Metalcore, wie man es mag oder eben nicht.  Bring me the horion, englischer Metalcore, wie man es erwartet. Frontbarde Oli Sykes, zwischenzeitlich rundum tätowiert („Ist der süß“) will soviele Walls of Death haben, dass Die BMTH-Fans schon Unlust zeigen.  Ansonsten sehr erbaulich, aber die Freiluft nimmt zuviel Druck raus.  Dann geht es Lärm auf Lärm: Inflames  (gut), Disturbed,  die aussehen wie vom Metal-Stylisten aufgehübscht (blinkende Kinnketten, Hair Extensions, trendy böses Make-up);  „Down with the sickness“ ist unstrittig ein Klassiker, doch der Rest der musikalischen Ergüsse ähnelt sich verdächtig.  Korn, eine Ohrenfreude. Und als Finale Rob Zombie,  einst in Bandenform als White Zombie unterwegs,  jetzt leider eher tot als untot.

Früher klang das mal so

 

Der Teufel trägt Gitarre… März 31, 2011

Filed under: Allgemein — ohrenrausch @ 3:20 pm
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Schön krach und ledern: The devil wears prada, die musikalisch und optisch rein gar nix mit dem im Buch, Film oder gar dem Real-Life-Vorbild Anna Wintour zu tun haben.  Könnte man christlichen Metalcore nennen. Oder es sein lassen ….

 

Die Briten kommen! Februar 11, 2011

Filed under: Sound-Service — ohrenrausch @ 3:02 pm
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Ach, was so alles von der Insel rüberschwappt:  Asking Alexandria, die  Todesfrosch-Ausspucken, Metalcore-Growlen und melodiöse (na ja…zugegebenermaßen Mini-)Passagen munter miteinander kreuzen. Kann man dann auch live auf RIP und RAR bewundern.

 

 

 

Babylon is lärming … Dezember 22, 2010

Filed under: Hirnrauschen — ohrenrausch @ 5:35 pm
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Mathcore, Deathcore, Postrock, Technical Death Metal, Melodic Death Metal, Emocore, wer in diesem Genredschungel noch durchblickt, bitte melden! Ich langsam nicht mehr. .. muss vielleicht auch nicht sein. Wäre aber sicher lustig, einen Style-Wegweiser zu machen! Oder ein schönes Spielchen: Wir werfen je einen Begriff in den Raum, jeder darf definieren, was das Zeug hält. Die spaßigste Erklärung gewinnt, z. B. einen Kurs im Circle-Pitten.  Hmm, sollte man vielleicht mal als Online-Game designen …

 

Von weich bis kreisch… November 21, 2010

Filed under: Allgemein — ohrenrausch @ 3:51 pm
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wenn´s mal gemütlicher sein soll, greife ich auch mal zum irischen Singer-Songwriter

Und dusche hinterher eiskalt nach, z. B. mit christlischem Metalcore aus Ami-Land, glücklicherweise eher heidnisch im Sound