Ohrenrausch

Let´s get loud: Music & More

Ein weißer Streif am deutschen Metal-Himmel Februar 22, 2010

Filed under: Sound-Service — ohrenrausch @ 9:51 pm
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Noch eine erfreuliche deutsche Gib-ihm-Auf-Die-Ohrwascheln-Band: Heaven Shall Burn aus Thüringen. Nach dem Motto Metalcore rules, aber nicht durchgehend: Manches stampft gar arg, aber dies hier ist äußerst bein-beschwingend.

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Schneller als Rammstein: Die (Eisen-)Väter Februar 5, 2010

Filed under: Sound-Service — ohrenrausch @ 12:30 pm
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1995 sangen Rammstein von (weißem) Fleisch,  Eisenvater bereits 1992.  Schön laut, schön kurz. Und sind gerade noch auf Tour.

 

Enter Shakira oder so… Januar 27, 2010

Filed under: 1,Lebendig & Tretend — ohrenrausch @ 3:07 pm
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Immer wieder ein Lustgewinn:  auswärtige Bands, die ihre Deutschkenntnisse vor sich hertragen. Wie gestern im lieblichen Mannheim, am letzten Tag der Enter Shikari-Deutschland-Tour.  „Mein Ständer ist kaputt“ und irgendwelche Äußerungen rund um  „Busen“ und „Mädchen“ zeugen von der Sprachfertigkeit der Post-Hardcorler (Trance-Cores sagen sie selbst wegen eines gewissen Synthie-Anteils, dürfte  für die meisten Trance-Fans jedoch eher unverdaulich sein).

Das Vorglühen besorgen Twin Atlantic, fashionably zielgruppengerecht aussehende  Schotten, mit viel Ausdrucksakrobatik an der Gitarre – übrigens das Beste an den Songs: Die Riffs von turbulent bis spacig, mal auch mit Dredge-Anklängen. Im Bezug auf Originalität noch ausbaufähig, insgesamt zu mainstreamig und too much Britpop.

Dann Enter Enter Shikari (der musste jetzt sein). Gut gelaunt, den versammelten Schulhof in Extase bringend. Schrubbend, was das Zeug hält. Sehr, sehr entschädigend.

Und mir fällt wieder ein kleines Rock-im-Park-Erlebnis 2009 ein.  Eine Public-Relations-Dame betritt die Bühne und preist das  Zweitlingswerk von Enter Shikari an, nach dem Motto „Höher, schneller, besser“, mit dem unumstrittenten Höhepunkt:  „Und hier sind Enter Shakiri“! (mit haarscharfer, akustischer Nähe zu der kolumbianischen Hüftkreiser-Lady). Uns hat´s zerrissen. Wär schon gut, wenn man die Namen seiner Bands schnell mal auswendig lernen würde.

Kurzes Schlaumeier-Geplänkel zum Abschluss: Shikari soll Persisch sein und „Jäger“ bedeuten.  Glauben wir´s mal.

 

Adel verpflichtet oder auch nicht Januar 10, 2010

Filed under: 1,Sound-Service — ohrenrausch @ 7:03 pm
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Am 24. Januar tobt der Bär mal wieder in Karlsruhe: Baroness geben sich im Club „Die Stadtmitte“  die Ehre.  Kumpels der anderen Noise-Heroen Kylesa und wie diese aus Savannah, USA, stammend,  spielt die Bande entzückenden, progressiven Sludge Metal, was auch immer das ist.  Und sind dabei sympathisch zurückhaltend, was ihre Medien- und Marketingpräsenz angeht.  Immerhin, ein Video gibt´s.