Ohrenrausch

Let´s get loud: Music & More

Wetthasten im Rammstein-Shop Juni 24, 2011

Filed under: CU soon — ohrenrausch @ 6:49 am
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Eine eigene Erfahrung. Rammstein-Tickets bestellen. Für uns Normalsterbliche beginnt der Vorverkauf 2 Tag nach dem Anpfiff für zertifizierte, beglaubigte Fans. Also heute! Keck dachte ich mir, na gut, ich bleibe wach bis Mitternacht und lege los. Richtiger Gedanke, doch falscher Fehler. Das machen alle Jecken. „Werter Kunde, (Heißa , was für eine Anrede!) Sie befinden sich in einer Warteschleife“.  Aus der  komme ich auch nach mehrmaligen Aktualisieren und Site-Aufrufen nicht mehr raus. Geh schlafen.

Steh auf  (bin praktischerweise Early Bird 6.30 Uhr am Rechner, und schwuppdiwupps habe ich Karten. Nicht ohne mich über aparte Konditionen zu wundern. Maximal 6 Karten (macht Sinn) pro Mensch; Karten werden mit den angegebenen Namen personalisiert (Macht Unsinn). Und ich und meine Konzertbegleiter sollen dann mit Ausweis, EC-Karte oder was auch immer bewaffnet anrücken. Klar, man will Kartenmissbrauch verhindern. Aber was, wenn mich ein Millionär auf eine Weltreise einlädt? Meine Begleitung sich ein Bein bricht? Fragen über Fragen… Doch die haben noch Zeit. Bis Dezember!

 

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Rettet die Zugaben! Juni 23, 2011

Filed under: Hirnrauschen — ohrenrausch @ 1:16 pm
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Vom Aussterben bedroht und immer seltener auf freier Groß-Act-Konzertbahn anzutreffen: die Zugaben.  Gerade erlebt bei den Foo Fighters in Berlin und System auf Rock im Park.  Spielen ihre (wenn auch funkelnden) Sets und ziehen Leine.  Und das Publikum? Kein Johlen, kein Trampeln, kein Toben! „Och, nee, schon vorbei?“   Und man trollt sich.

Ich gründe hiermit offiziell den WWMC (We-want-More-Club), den Verein zur Erhaltung und Belebung der Zugaben.  Spenden  und Aktivisten sind jederzeit willkommen!

 

Es fighted das Foo, es steppt der Bär… Juni 22, 2011

Filed under: Lebendig & Tretend — ohrenrausch @ 1:52 pm
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Meine Lieblings-Location.  Grandiose Stimmung, spektakuläre  Sicht,  guter Sound, nice people.  Berlin, Wuhlheide. Mitten im Grünen lärmen, zupfen und trommeln die Foo Fighters eines ihrer wenigen Deutschlandkonzerte.  Mit allen Smash Hits, einem wunder-prächtigen Dave Grohl und netten Beamten in der Nachbarschaft, die sich gemeinsam mit uns austoben. Auf Motorheads Lemmy als Gast-Star könnte ich zwar verzichten, aber nicht auf die wunderschöne Akustiversion von Skin & Bones, umrahmt von dem Original-Wuhlheide-Chor.  Super sehenswert!

Doof allerdings, die Getränkeverkaufsstrategie. An ein und demselben Stand verkaufen einige Ladies  Wein und Cocktails,  andere Bier und Wasser. Die Caipi-Ladies rücken kein einziges Wasser raus; nein, man müsste ewig lange Schlange stehen, um ein solches zu erhaschen, und dann womöglich wichtige Musikfetzen verpassen.  Zwang mich zu unkontrolliertem, wasser freiem Alkohol-Konsum und einem hohen Maß an Fraternisierung mit den Umstehenden und -sitzenden!

 

 

 

Gesucht: Nachhilfe für André Lieberberg Juni 16, 2011

Filed under: Hirnrauschen — ohrenrausch @ 8:14 am

Wenn es denn stimmt, dass Marek Lieberbergs Nachkomme für das Line-up von RIP  (und RAR) verantwortlich ist, dann braucht der Junge dringend eine Info-Spritze.  Was störte?

1) Weichspüler-Headliner

2 Kuschel-Headliner,  das geht nicht! (Kommentar im Nightliner: „What has Coldplay got to do at Rock im Park“) Da muss noch ein Brett her: Nicht umsonst waren zum ersten Mal seit Jahren die RAR-Karten im Vorfeld nicht ausverkauft.  Und bei RIP bildeten Kings of Leon den Center-Stage-Schluss. Das reicht in keinster Weise  für  ein finales Festival-Ausrufezeichen wie z. B. Muse oder Slipknot, sondern höchstens für dahin plätschernde 3 Punkte .

2) Band-Einerlei

7 Metal-/NOise-/Deathcore-Bands an einem Tag hintereinander, da schläft selbst mir Core-Geneigter irgendwann Gesicht und Gehörgang ein.

Wer sich also berufen fühlt, gibt dem guten Mann ein paar Tipps für:  mehr Härte, mehr Abwechslung, mehr Kick.  Schließlich ist nach dem Festival …

 

 

Mehr Festival-Feeling

Filed under: Lebendig & Tretend — ohrenrausch @ 8:01 am
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Immer noch Mit- Rotem-Band-geschmückten Handgelenk (ok, ist albern!) noch ein wenig Schwelgen oder auch Kritteln: Das Line-up des 2. Tages hat uns einen kommod späten  Festival-Start ermöglicht, da spülte es mir doch zu weich um die Ohren.  Alter Bridge, zugebenermaßen auch nicht der härteste aller Auftakte, dafür in Reihe 3 Fan gespielt. (Betonung liegt auf „Spielen“): Solide.  Von den Beatsteaks hatte ich eigentlich einen Live-Knaller erwartet. Kam nicht. Das erwartete Super-Highlight des Abends: System, obwohl ein bisschen mehr Zugabe nicht weh getan hätte. Das unterwartete Highlight des Abends: Trail of Dead, habe die zwar schon mal gesehen, haben sich aber selbst getoppt.  Krach, Zisch, Bum, und schon war das Schlagzeug hin. Laut. Super. Toll.

Da hätte die sich ankündigende Lärm-Offensive von Tag 3 mal schön zuhören, staunen und lernen können. We butter the bread with butter, noch sehr geil. Von nun an ging´s Berg und Tal, aber meistens ab. Asking Alexandria, ganz gu, auch wenn sie ordentlich bei Enter Shikari mopsen; The Architects: enttäuschend; The Devil Wears-Prada: nicht übel, aber ich kann aber auf das „We believe in Jesus“-Getue gut verzichen,  übrigens auch auf „We believe in Satan“, „Red Bull“ oder an was man noch so glauben kann.  Times of Grace:  langweilig. Wie übrigens alles andere, das ich mir Neugier getrieben in 2-Song-Länge gegeben habe. Und irgendwann kommt einem das Metalcorige zu den Ohren raus. Der gute alte Glen Danzig hat das Festival ordentlich, aber ohne Tusch ausgeläutet.

In a nutshell: Einige Höhepunkte, doch viel Raum für mehrere Luftsprünge nach oben

 

 

 

Look back ohne anger Juni 13, 2011

Ach, schon wieder ausge-RIPt: Rock im Park ist 1 Woche her. Mit einer mixed bag an Bands und Emotions. Einsteigen mit Caliban, deutscher Metalcore, wie man es mag oder eben nicht.  Bring me the horion, englischer Metalcore, wie man es erwartet. Frontbarde Oli Sykes, zwischenzeitlich rundum tätowiert („Ist der süß“) will soviele Walls of Death haben, dass Die BMTH-Fans schon Unlust zeigen.  Ansonsten sehr erbaulich, aber die Freiluft nimmt zuviel Druck raus.  Dann geht es Lärm auf Lärm: Inflames  (gut), Disturbed,  die aussehen wie vom Metal-Stylisten aufgehübscht (blinkende Kinnketten, Hair Extensions, trendy böses Make-up);  „Down with the sickness“ ist unstrittig ein Klassiker, doch der Rest der musikalischen Ergüsse ähnelt sich verdächtig.  Korn, eine Ohrenfreude. Und als Finale Rob Zombie,  einst in Bandenform als White Zombie unterwegs,  jetzt leider eher tot als untot.

Früher klang das mal so