Ohrenrausch

Let´s get loud: Music & More

Was der Ring kann, kann der Bach auch… Juli 15, 2010

Filed under: Lebendig & Tretend — ohrenrausch @ 3:54 pm
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Letztes Wochenende: ein kleines, schnuckeliges Festival in saarländischen St. Wendel, Rock am Bach. Und der RAB schneidet beim Vergleich mit den großen Brüdern (Rock am Ring/im Park) gar nicht schlecht ab. Und das tun wir mal, vergleichen nämlich.

DIE BANDEN

Bei RAR alles querbeet in Hülle und Fülle (von Jan Delay bis Rammstein, das komplette Aufzählen lasse ich mal, habe heute noch was vor). RAB entzückt mit einer zierlichen Auswahl von 9 Bands pro Tag, aber die reine Gib-Ihm-Auf-Die-Omme-Fraktion. Wer das mag, wie ich, kann sich freuen: Z. B. über  die Klassiker Killswitch Engage mit den erwarteten Highlights  „My last serenade“ und „End of Heartache“;  Maroon (Heaven-Shall-Burn-Ähnlicher Metalcore aus Thüringen) oder die saarländischen Parachutes, die so gar nicht saarländisch klingen.

DIE PREISE
Rund 45- 50 € pro Tag für Sahne-Bands bei RAR ist eigentlich ok, doch die Getränkepreise treiben einem Wasser in die Augen. Günstiger ist RAB mit 27 Euronen pro Tag und 2,40 für ein Bierchen. Voll geldbeutelkompatibel.

DRINKS UND FUTTER
Von Caipi bis Eiskaffee, von Hot Dog bis Hot Indisch gabs in der Eiffel schon einiges . Wie bei den Bands waren die RABler hier etwas selektiver, so selektiv, dass dann irgendwann der Radler aus war.  Völllig enigmatisch der Geldverkehr: Man konnte nicht einfach seine Börse zücken, sondern musste erst einmal RAB-Bons erstehen. Dabei entsprach ein RAB 1,20 €. Die Sinnhaftigkeit dieses Konzeptes erschließt sich dem geneigten Konsumenten nur schwer, denn es bedingt einen kleinen Act : Schlange stehen für die Bons, Schlange stehen für die Naturalien, falls Bons alle wieder Schlange stehen, und am Schluss nochmal Schlange stehen, um eventuelle  Restbons wieder in Euro zu verwandeln. Kann mir nur erklären, dass es Marketinggründe hat. Nach dem Motto: Ab einem gewissen Pegel checkt eh keiner mehr, dass 1 RAB =  1,20 € und schon sitzt die Kohle lockerer.

STIMMUNG

RAR ist nichts für Leute mit Phobien, die mit vielen Menschen zu tun haben. Man kann sich aber durchaus kuschelige Eckchen suchen. RAB war durch und durch relaxend. Sehr, sehr angenehm.

Alles in allem: Merke mir den RAB für nächstes Jahr schonmal vor (na ja, neben Rock im Park)

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