Ohrenrausch

Let´s get loud: Music & More

Wie kriegt man den RIP aus den Knochen? Juni 9, 2010

Filed under: Allgemein — ohrenrausch @ 5:07 pm
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Schon isses rum, das putzige Rock-im-Park-Festival, aber es weht noch gehörig nach. Ich bin einfach noch nicht im Normalmodus,  schwelge immer noch in den Bandorgien und dem Wahnsinnswetter.

Zum Mitschwelgen: Die Top-Einstimmung für Springbegeisterte am Donnerstag waren Rage against the machine, die meinen Begleiter ins Wall-of-Death-Getümmel lockte und ihmviel Blau auf Lippe und Oberarmen bescherte. Ich lief dann erst am Freitag zu Hochform auf. Eine der Tages-Highlights waren eindeutig  Pendulum, eine sehr, sehr geile UK-Aussie-Band, mit äußerst hart-fetzigem Drum&Bass/Breakbeat/Rock. Da muss ein Silberling her! Danach ging´s weniger euphorisch aber solide weiter.  Bullet for my Valentine (ok bis gut), In Extremo (lustig-beschwingend, so eine Schalmei und ein Dudelsack machen einfach gute Laune), Rise against (ein Fave des begleitenden Jungvolks, was mir für auf ewig ein Rätsel bleiben wird; finde sie zum Einschlafen) und kulminierte in Rammstein (ja, ich mag die). Letztere mit allerlei Faschings-Outfits, von Jägerhut bis Federkrägelchen, diversen Show-Einlagen (Keyboarder crowd-rudernd auf einem Schlauchboot durch die Menge) und viel pyro-funkelndem Bombast (Werk, Kaskaden und Menschen aus Feuer).  Arg schön für Mitsinger und Pomp-Liebhaber wie mich! Dann noch ein wenig Them Crooked Vultures schauen, die mich fast in den Schlaf wiegen. Gut, um den Heimweg anzutreten …

Samstag supporten wir zum Auftakt unsere Local Heroes Eyes of Solace. Es donnert, brettert, kreischt und zischt sehr erbaulich – zur Freude der in Anbetracht von  Uhrzeit und Bekanntheitsgrad recht zahlreich erschienenen Headbanger. Super-professionell war’s noch dazu. Dann ab zu Slash, zu dem es mich nicht so hinzog, eher zu seinem Barden Myles Kennedy. Denn der sing im normalen Leben bei Alter Bridge, die ich äußerst entzückend finde. War jetzt keine Offenbarung, aber ganz nett, dank einiger Guns & Roses-Klassiker. Man konnte sich schnuckelig ins Gras legen, mitwippen, die Sonne genießen-  was will man mehr.  Danach wilde Style-Duschen: Cypress Hill, altbekannter, ein wenig fader Spaß-Hip-Hop; Kasabian, nett und englisch. Erinnert ein wenig an den alte Rave (nix Techno, sondern ähnlich wie die Sounds von Stone Roses oder Charlatans); die Editors, die ja immer ein wenig wie weichgespültere Joy Division klingen. Kamelot, ganz arg pathetischer, daher auch recht amüsanter Power-Metal aus Ami-Land, garniert mit einer Night-Wish-ähnlichen Sangeslady.  Und schließlich mein Highlight des Tages: Heaven Shall Burn, die die Club Stage metal-core- rockten und bis auf die letzte Ecke füllten. Man spielte viel Todesmauer, Circle-Pitch und Ähnliches (mein springfreudiger Begleiter verlor dabei 2 T-Shirts, ja, Rock N’Roll verlangt Opfer). Danach waren wir alle völlig enthusiasmiert. J. aus B. meinte: „Eigentlich wollte ich ja noch zu Hammerfall, doch was soll jetzt noch kommen.“ Stimmt. Und morgen geht´s weiter.

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