Ohrenrausch

Let´s get loud: Music & More

Schlag den Siegel … Mai 30, 2010

Filed under: Hirnrauschen — ohrenrausch @ 9:19 pm
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Ein Bade-Taste-Party-Anlass. Ein Abschalt-Auslöser. Eine Betrink-Ursache. Der Grand Prix war alles Mögliche, nur nicht richtig pc. Hatte höchstens Trash-Charakter.  Doch jetzt ist alles anders:  Selbst die metalligsten meiner Freunde sind im Lena-Rausch.  Wo soll denn das noch hinführen? In eine musikgrenzenlose, siegelfreie Zone? Aber auch in eine Welt, in der es mehr Raab gibt, als uns gut tut? Für dessen Füße brauchte man eh schon Bleigewichte, um sein Selbstbewusstein auf Normalnull zu halten. Wird nun sicher nicht besser. (Könnte Frau Meier- Landrut aber auch passieren.)  Bleiben wir mal optimistisch: Glauben an weitere lustige Antworten,  Spontan-Choreos und Tandaradei-Melodeien des Grand-Prix-Schneewittchens. Und wer weiß: Vielleicht sind im nächsten Jahr wieder kostümierte Skandinawier an der  Reihe?

 

Kuschel-Hardcore oder so ähnlch Mai 28, 2010

Filed under: Hirnrauschen — ohrenrausch @ 3:41 pm
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Kuschel-Rock, was soll das denn eigentlich sein?  „Kuschel“ und „Rock“, das ist so wie „Knutsch-Hardcore“, „Streichel-Doom“ oder „Lieb-sein-Metal“. Und was sich auf gleichnamigen CDs tummelt, ist eher aua.  Wenn es beschaulicher sein soll, geht´s auch ohne Kuscheln.

Etwa so…

 

Der Soundtrack zum Untergang (Part 1) Mai 4, 2010

Filed under: Lebendig & Tretend — ohrenrausch @ 8:44 am
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Das Karlsruher  Substage bläst zum Endspurt. Kurz vorm Exitus (zumindest was die Location U-Bahn-Schacht) betrittt,  feuern die Macher noch einmal aus allen Konzertkanonen, Ende April gleich mit 3 Holter-die-Polter-Abenden in einer Woche.

Mittwochs ein 5er-Bill mit Dark Castle , Totimoshi,  Kylesa, Eye Hate God und weiß nicht mehr wer. Kylesa, die Savannanesen, schön laut krachig wie eh und je. Als Nächstes dann der pure Kult, schreiben die Gazetten:  Eye Hate God oder EHG, wie Kenner sagen. Mehr als die Musik (sich doomig dahinschleppend,  St-Vitus-mäßig mit einem kleinen Schwarzen Sabbath dabei, mit guten bis sehr guten Momenten, aber in the long run ein wenig langatmig) hat mich der Frontman Mike Williams beeindruckt. Der Gute hat jat eine bewegte Drogenkarriere hinter sich,  was wurscht wär, auf der Bühne jedoch nicht.  Denn das Shouten und Krächzen wird dadurch etwas  wabbelig. Und: Was er auch immer zu sich nimmt, es ist definitiv zuviel. Wie ein Windhalm im Sturm schwankt er zum Steinerweichen, und erfreut uns mit einer Stolper- und Fallchoreographie, dass es eine Pracht ist.  Halt gibt ihm nur das Mikrofon und zwischendurch auch mal die Kylesa-Bardin, die bei einem Song co-vocalt.  Jedes Mal, wenn Mike hinter der Publikumsmenge abtaucht,  fragt man sich: Kommt er wieder hoch? Er schafft es, aber wie lange noch? Kurz und gut: Wer EHG noch einmal sehen will, sollte sich beeilen. Das nächste Metadon-Programm ist vorprogrammiert, wenn nicht gar Übleres.

Hier ein Song mit dem schönen Titel: „Southern Discomfort“