Ohrenrausch

Let´s get loud: Music & More

Große Überraschungen mit kleinen Bands Februar 7, 2010

Der Heidelberger SMC (steht für Schwimmbad Music Club, klingt aber in voller Breite extrem un-sexy) ist wieder auferstanden, zumindest für uns Freundinnen und Freunde der härteren Musikdinge. Seit diesem Monat erfreuen sie uns wieder mit Rock auf allen Floors, zum Auftakt  eine Kombi aus Emergenza-Contest und Rock-Disco. Nicht viel erwartend, doch uns hurtig hintrollend  – wer weiß, wie lange es die Rock-Nights noch gibt – finden wir uns ein und Überraschung:  Bei diesem Contest der Bands ohne Plattenvertrag geht es äußerst krachlastig und hochwertig zu.

Die 1. Band verpassen wir, die 2. (Name ist mir gerade entfallen) spielt schon  mal soliden Metal. Dann die erste Überraschung: Wake up the fire aus Hockenheim.  Ziemlich guter „Head Metall“, wie die Buben ihren Style nennen, Einflüsse Lamb of god und August burn red.

Noch besser finden wir versammelt Nr. 4: Hateful Silence, bombastischer Deathcore mit zwei Sängern. Einer „schreit“, der andere spuckt den Todesfrosch permanent aus. Einfach hyper-gut.  (Leider findet man über die im Netz rein gar nichts. ) Erinnert mich von der Machart ein wenig an Blood Brothers.

Mehr als merkwürdig: das Bewertungsverfahren. Wir Zuschauerlein halten die Hände hoch, die werden gezählt. Viele Hände machen dann den Sieg. Und da Nummer 3 mit großer Fanbase angereist war, dürfte das Ergebnis wohl klar, wenn auch etwas verfälscht sein.  Habe allerdings auch keine bessere Lösung parat.  Und wegen eines akuten Tanzanfalls meinerseits, der mich in die Disco trieb,  weiß ich  nicht, wer final gewonnen hat.

Zurück zur Disco, die war ganz adrett. Nicht durchgehend was unsereins so hört (da kam dann schon mal Jan Delay, AC/DC oder Oasis), aber doch zu Hoffnung berechtigende Schönphasen (Killswitch Engage, Soulfly, Enter Shikari, Metallica, Linkin Park).

Wir sind uns einig: Wir behalten Emergenza und die knackfrischen SMC-Abende  im Auge. Denn was  eine gescheite, eher Nu-Metal orientierte  Rockdisco  angeht, waren Heidelberg und Umgebung bisher Brachland.

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4 Responses to “Große Überraschungen mit kleinen Bands”

  1. Steph Says:

    Ach, wie nett zu hoeren dass die Bude wieder rockt! Werde gerade leicht melancholisch mit Erinnerungen von vergangenen Zeiten, obwohl die doch eher glam als hardcore waren.
    Schoen, dass du dich an krachenden Sounds im home turf erfreuen kannst. Weniger Zeit verschwended beim hin- und herfahren, und mehr Zeit fuer die Musi.
    Air hugs…

  2. ohrenrausch Says:

    Zeit sparen zum Anhören? Nur bedingt. Von der Musikausbeute ist das Cave in Frankfurt (nicht das in Heidelberg) weitaus ergiebiger.

  3. daniel Says:

    servus,
    hier haste die page von Hate Full Silence http://www.myspace.com/hatefullsilence
    da gibts alle infos und bald auch neue tracks

    lg


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