Ohrenrausch

Let´s get loud: Music & More

Ein weißer Streif am deutschen Metal-Himmel Februar 22, 2010

Filed under: Sound-Service — ohrenrausch @ 9:51 pm
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Noch eine erfreuliche deutsche Gib-ihm-Auf-Die-Ohrwascheln-Band: Heaven Shall Burn aus Thüringen. Nach dem Motto Metalcore rules, aber nicht durchgehend: Manches stampft gar arg, aber dies hier ist äußerst bein-beschwingend.

 

Der Soundtrack für Katastrophen und andere Hindernisse Februar 17, 2010

Filed under: Sound-Service — ohrenrausch @ 6:35 pm
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4  meiner Lieblings-Schnief- Songs.  Vorsicht, auch ein wenig Kitsch schießt quer durch.

1. Jewel: These foolish games

„This is me down on my knees“, geht´s denn herzzerreißender?

2. Johnny Cash: Hurt

Aua innen, aua außen.

3. Three Doors Down: Here without you

Ich hier, du dort. So einfach kann Herzschmerz sein

4. Joy Divsion: Decades

Ein Klassiker, kathartisch gut. Danach hält man entweder Ausschau nach der nächsten Brücke – oder man fühlt sich besser.

 

Ein Juwelchen nach dem andern

Filed under: CU soon — ohrenrausch @ 11:27 am
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… kristallisiert sich Rock-im-Park-technisch heraus.  Neuester Zuwachs: Stone Sour, Rage against the machine und Alice in Chains. Bin sehr gespannt, wie sich letztere schlagen.  Live fand ich sie „nothing to write home about“ (lasse mich jedoch gerne vor Ort bekehren),  auf Konserve allerdings ganz weit vorne.

Und hier schon einmal ein wenig Stone Sour zum Eingrooven. Oder: Wie hört es sich an, wenn  Slipknotter völlig maskenfrei kuschelrocken

 

Wenn der Sound schürft + die Rhythmik treibt … Februar 10, 2010

Filed under: Sound-Service — ohrenrausch @ 5:35 pm
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… dann habe ich nicht zu tief ins Glas geschaut (soll allerdings auch mal vorkommen),  sondern das Dead by Sunrise Markeiting hat zugeschlagen.  Denn das beschreibt die Chester-Bennington-Truppe  im TV-AD knackigerweise mit:  „Ihr Sound ist tiefschürfend und getrieben von druckvoller Rhythmik“. Immerhin einen Lacher hat´s mir entlockt, mehr als  man vom DBS- Live-Auftritt und diversen  Schnupperhörereien behaupten kann.  Und ich fühle mich ebenfalls zu Ergüssen inspiriert:  Dead by sunrise, dead bored by breakfast …

 

Ich hab´s getan: Pearl Jam ahoi! Februar 9, 2010

Filed under: 1 — ohrenrausch @ 2:45 pm
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Grunge ist ein Zombie! Soundgarden haben sich re-united (seien wir ehrlich: Ein echter SG-Fan konnte mit Audioslave nie so richtig warm werden; oder ärger noch, mit Chris Cornell produziert von Timberland). Und Pearl Jam kommen zu 1 Konzert nach Deutschland.  In the heat of the moment habe  zugeschlagen –  mit einem Ticket für ihren Berliner Auftritt. Und das, obwohl ich eigentlich ein absoluter Die-hard-Fan des ersten Albums bin, mich die Nachfolge-Werke nur bedingt in Extase bringen und die Knaben mir manchmal ob  ihrer Gutmenschelei ein wenig auf den Zeiger gehen. Aber live waren die immer sehr, sehr gut. Na denn, her mit dem Holzfällerhemd und schon mal warmschunkeln. Mit Hunger Strike und ein paar Pearl Jammern sowie  Soundgardisten in musikalischer  Eintracht.

 

Große Überraschungen mit kleinen Bands Februar 7, 2010

Der Heidelberger SMC (steht für Schwimmbad Music Club, klingt aber in voller Breite extrem un-sexy) ist wieder auferstanden, zumindest für uns Freundinnen und Freunde der härteren Musikdinge. Seit diesem Monat erfreuen sie uns wieder mit Rock auf allen Floors, zum Auftakt  eine Kombi aus Emergenza-Contest und Rock-Disco. Nicht viel erwartend, doch uns hurtig hintrollend  – wer weiß, wie lange es die Rock-Nights noch gibt – finden wir uns ein und Überraschung:  Bei diesem Contest der Bands ohne Plattenvertrag geht es äußerst krachlastig und hochwertig zu.

Die 1. Band verpassen wir, die 2. (Name ist mir gerade entfallen) spielt schon  mal soliden Metal. Dann die erste Überraschung: Wake up the fire aus Hockenheim.  Ziemlich guter „Head Metall“, wie die Buben ihren Style nennen, Einflüsse Lamb of god und August burn red.

Noch besser finden wir versammelt Nr. 4: Hateful Silence, bombastischer Deathcore mit zwei Sängern. Einer „schreit“, der andere spuckt den Todesfrosch permanent aus. Einfach hyper-gut.  (Leider findet man über die im Netz rein gar nichts. ) Erinnert mich von der Machart ein wenig an Blood Brothers.

Mehr als merkwürdig: das Bewertungsverfahren. Wir Zuschauerlein halten die Hände hoch, die werden gezählt. Viele Hände machen dann den Sieg. Und da Nummer 3 mit großer Fanbase angereist war, dürfte das Ergebnis wohl klar, wenn auch etwas verfälscht sein.  Habe allerdings auch keine bessere Lösung parat.  Und wegen eines akuten Tanzanfalls meinerseits, der mich in die Disco trieb,  weiß ich  nicht, wer final gewonnen hat.

Zurück zur Disco, die war ganz adrett. Nicht durchgehend was unsereins so hört (da kam dann schon mal Jan Delay, AC/DC oder Oasis), aber doch zu Hoffnung berechtigende Schönphasen (Killswitch Engage, Soulfly, Enter Shikari, Metallica, Linkin Park).

Wir sind uns einig: Wir behalten Emergenza und die knackfrischen SMC-Abende  im Auge. Denn was  eine gescheite, eher Nu-Metal orientierte  Rockdisco  angeht, waren Heidelberg und Umgebung bisher Brachland.

 

Schneller als Rammstein: Die (Eisen-)Väter Februar 5, 2010

Filed under: Sound-Service — ohrenrausch @ 12:30 pm
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1995 sangen Rammstein von (weißem) Fleisch,  Eisenvater bereits 1992.  Schön laut, schön kurz. Und sind gerade noch auf Tour.