Zum Couchpotatoen, in der Wanne aufweichen oder im Liebeskummer baden: Kate Havnevik. Nordisch. Melancholisch. Elfisch. Leider nicht als echtes Video auffindbar. Und für komische Arztserien, in denen die Doktorinnen täglich mit frisch-Glätteisen-behandelten Haaren zur Arbeit kommen, will ich keine Werbung machen.
Was trötet aus dem Lautsprecher, wenn der Frontman auf den schönen Namen Hunter Hunt-Hendrix hört? Black Metal, sagen manche Gazetten und Portale, oder gar Underground Metal. Ich sage gar nichts, und lass Liturgy einfach für sich selbst singen.
Pre-November, Post-September, whatever: Da muss ein wenig entzückender, deutscher Metal-Core her! Der Originalitätsfaktor des Videos ist allerdings in Bodennähe.
Spät aber dennoch: Kürzlich bei unserer örtlichen (wirklich richtig guten) Rock-Cover-Combo entdeckt: Flyleaf aus Texas, damit wärme ich mich schon mal für den musikalischen Herbst auf.
Bin gerade so im Kuschel-Flow. Daher hier ein Stück Nostalgie für eine lieben Freundin, die zwar viele Mittelalter-Bands kennt, aber Dead Can Dance für eine Todesmetall-Combo hält.
Manchmal packt es mich. Dann lausche ich ange-mittelalterten Klängen. Wie praktisch, dass sich eine Faun-Tour ankündigt, wenn auch erst im Winter: Allerlei Old-School- und Worldwide-Instrumente treffen Feenstimmen und einen Synthesizer! Perfekt, um baren Fußes ums Lagerfeuer zu tanzen oder auch durch die Küche. Die Tour wird sicher wieder pfundig, um mal im Idiom des Faun-Herkunftslandes zu bleiben.
Eine eigene Erfahrung. Rammstein-Tickets bestellen. Für uns Normalsterbliche beginnt der Vorverkauf 2 Tag nach dem Anpfiff für zertifizierte, beglaubigte Fans. Also heute! Keck dachte ich mir, na gut, ich bleibe wach bis Mitternacht und lege los. Richtiger Gedanke, doch falscher Fehler. Das machen alle Jecken. „Werter Kunde, (Heißa , was für eine Anrede!) Sie befinden sich in einer Warteschleife“. Aus der komme ich auch nach mehrmaligen Aktualisieren und Site-Aufrufen nicht mehr raus. Geh schlafen.
Steh auf (bin praktischerweise Early Bird 6.30 Uhr am Rechner, und schwuppdiwupps habe ich Karten. Nicht ohne mich über aparte Konditionen zu wundern. Maximal 6 Karten (macht Sinn) pro Mensch; Karten werden mit den angegebenen Namen personalisiert (Macht Unsinn). Und ich und meine Konzertbegleiter sollen dann mit Ausweis, EC-Karte oder was auch immer bewaffnet anrücken. Klar, man will Kartenmissbrauch verhindern. Aber was, wenn mich ein Millionär auf eine Weltreise einlädt? Meine Begleitung sich ein Bein bricht? Fragen über Fragen… Doch die haben noch Zeit. Bis Dezember!
Vom Aussterben bedroht und immer seltener auf freier Groß-Act-Konzertbahn anzutreffen: die Zugaben. Gerade erlebt bei den Foo Fighters in Berlin und System auf Rock im Park. Spielen ihre (wenn auch funkelnden) Sets und ziehen Leine. Und das Publikum? Kein Johlen, kein Trampeln, kein Toben! „Och, nee, schon vorbei?“ Und man trollt sich.
Ich gründe hiermit offiziell den WWMC (We-want-More-Club), den Verein zur Erhaltung und Belebung der Zugaben. Spenden und Aktivisten sind jederzeit willkommen!
Meine Lieblings-Location. Grandiose Stimmung, spektakuläre Sicht, guter Sound, nice people. Berlin, Wuhlheide. Mitten im Grünen lärmen, zupfen und trommeln die Foo Fighters eines ihrer wenigen Deutschlandkonzerte. Mit allen Smash Hits, einem wunder-prächtigen Dave Grohl und netten Beamten in der Nachbarschaft, die sich gemeinsam mit uns austoben. Auf Motorheads Lemmy als Gast-Star könnte ich zwar verzichten, aber nicht auf die wunderschöne Akustiversion von Skin & Bones, umrahmt von dem Original-Wuhlheide-Chor. Super sehenswert!
Doof allerdings, die Getränkeverkaufsstrategie. An ein und demselben Stand verkaufen einige Ladies Wein und Cocktails, andere Bier und Wasser. Die Caipi-Ladies rücken kein einziges Wasser raus; nein, man müsste ewig lange Schlange stehen, um ein solches zu erhaschen, und dann womöglich wichtige Musikfetzen verpassen. Zwang mich zu unkontrolliertem, wasser freiem Alkohol-Konsum und einem hohen Maß an Fraternisierung mit den Umstehenden und -sitzenden!
Einsortiert unter: Hirnrauschen — ohrenrausch @ 8:14 am
Wenn es denn stimmt, dass Marek Lieberbergs Nachkomme für das Line-up von RIP (und RAR) verantwortlich ist, dann braucht der Junge dringend eine Info-Spritze. Was störte?
1) Weichspüler-Headliner
2 Kuschel-Headliner, das geht nicht! (Kommentar im Nightliner: „What has Coldplay got to do at Rock im Park“) Da muss noch ein Brett her: Nicht umsonst waren zum ersten Mal seit Jahren die RAR-Karten im Vorfeld nicht ausverkauft. Und bei RIP bildeten Kings of Leon den Center-Stage-Schluss. Das reicht in keinster Weise für ein finales Festival-Ausrufezeichen wie z. B. Muse oder Slipknot, sondern höchstens für dahin plätschernde 3 Punkte .
2) Band-Einerlei
7 Metal-/NOise-/Deathcore-Bands an einem Tag hintereinander, da schläft selbst mir Core-Geneigter irgendwann Gesicht und Gehörgang ein.
Wer sich also berufen fühlt, gibt dem guten Mann ein paar Tipps für: mehr Härte, mehr Abwechslung, mehr Kick. Schließlich ist nach dem Festival …
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